Reaktivierung Glasgang Staatstheater Wiesbaden, Wiesbaden

Die bestimmende und sehr interessante Herausforderung dieser Baumaßnahme war die inhaltliche Auseinandersetzung, den ästhetischen und konstruktiven Besonderheiten der jeweiligen Erbauungszeit gerecht zu werden und entsprechende Übergänge des Verbindungsbaus zu seinen angrenzenden Gebäudeteilen zu entwickeln.
Kategorie:
öffentlicher Bau
Fertigstellung:
2020, LP 1-9
Ort:
Wiesbaden, Hessen
Fotografie:
klinkenberg | architektur
Die unter Denkmalschutz stehende mehrgeschossige Anlage von übereinander parallel verlaufenden Verbindungsgängen zwischen zwei sehr unterschiedlichen Gebäudeteilen wurde dementsprechend denkmalgerecht rekonstruiert und saniert sowie energetisch ertüchtigt. Ebenfalls wurde das neue Brandschutzkonzept unter denkmalschutzrechtlichen Aspekten in allen Leistungsphasen ausgeführt, wie auch Musikbibliothek, Verwaltungs- und Lagerräumen im denkmalgeschützten Bestand umgebaut.
Diese sieben-geschossige Anlage wurde von dem Architekten Hardt-Waltherr Hämer mit dem sich anschließenden Erweiterungsbau 1978 errichtet. Sie bildet den östlichen Abschluss des verbindenden Baukörpers. Den westlichen Abschluss bildet die Schauseite des neobarocken Kaiserbaus von 1894 der Theaterarchitekten Ferdinand Fellner d.J. und Herrmann Helmer.

